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Geschichte der Stadt

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Ein durch die Natur privilegierter Standort

Ein einzelhaftes Schicksal einer Stadt mit fernen Ursprüngen, die alle Vorteile der Standlage nutzt, die von der Natur bevorzugt wurde, und alle Gelegenheiten zu erfassen weiß und die Jahrhunderte zeitgetreu durchquerte.

An einem See liegend stellt Annecy auf einer Schrägachse zwischen Italien und Genf den Kontaktpunkt zwischen zwei Zonen dar: das gebirgige Voralpengebiet mit den Massiven « des Bornes » einerseits und « Bauges” und der Ebene des Vorlandes « albanais » andererseits.

Durch den, zum Symbol gewordenen, See , dem Thiou, eine alte Industrieachse, die zu einer Touristenstärke angewachsen ist, dem ausgedehnten Wald des « Semnoz », der naturbelassen blieb, und der Ebene « des Fins », die zwanglose Urbanisierung widerspiegelt sowie den Auslauf von Annecy-le-Vieux, die nördliche Grenze mit harmonischen Landschaft, genießt Annecy großes Ansehen.

Was ihre Geschichte betrifft war die Nähe von Genf Quelle der ständigen Veränderung der Stadt. Ernannt Hauptstadt durch den Grafen von Genf durch die Installierung seiner Grafschaft nach der Verjagung aus ihrer Stadt im XIII. Jahrhundert wurde sie danach Bistum nach dem Triumph des Calvinismus im XVI. Jahrhundert.

Als deklarierte Hauptstadt einer Apanage des Hauses von Savoyen im XV. Jahrhundert erlebt sie eine radikale Umstellung Anfang des XIX. Jahrhunderts, indem sie sich zu einem aktiven Industriezentrum verwandelt, zu einer Berufung, die sich noch in den folgenden Jahrhunderteb behauptet hat, ohne ihrem Touristenaufschwung zu schaden.

3100 Jahre vor J.C.: ein Dorf am Ufer

Annecy ist wahrscheinlich die Stadt der nördlichen Alpen, die die ältesten menschlichen Ursprünge nachweisen kann. In der Tat haben neue Ausgrabungen, die durch das, in Annecy eingerichtete, Departement für Archäologische- und Unterwasserforschungsarbeiten durchgeführt wurden, erlaubt, im Gebiet von Annecy le Vieux (ehemaliges Dorf) Ursprünge bis 3.100 Jahren vor J. - C. nachzuweisen.

Die sogenannte Station „Port“, die sich nahe bei « l’île des Cygnes” (der Insel der Schwäne) befindet, die 1884 entedeckt wurde, könnte aus 2.500 Jahren vor J.C. stammen.

Boutae zur galloromanischen Periode

Die galloromanischen Periode zeigt etwa 50 Jahre vor unserem Zeitalter eine Ansiedlung, einen „vicus“ von ungefähr 2.000 Seelen namens « Boutae » in der Ebene von « Les Fins »auf und dessen Urbanisierung hinterließ ausreichende Überresterreste , um mit Genauigkeit die Errichtung des Forums, der Basilika, der Thermalbäder (heute noch erkennbare 36 Avenue des Romains) ) sowie des Theaters, letztes Element, das aktualisiert werden konnte, sicherzustellen.

Die dreieckige Form der Stadt bezeugt die Vorherrschaft von drei Verkehrsachsen : die drei Spitzen sind jeweils nach Faverges (Casuaria), Aix-les-Bains (Aquae) und Genf (Geneva) ausgerichtet.

Nach der Zerstreuung der Bevölkerung von Boutae im VI. Jahrhundert wurde eine neue Etappe durch die progressive Ansiedelung der Thiou-Ufer am Fuße des Sees ab dem XII. Jahrhundert eingeleitet. Durch die privilegierte Lage, die eine unumgängliche Fluss-überquerung in der Nord-Süd-Achse in Höhe von “l’Ile” beinhaltete, wurde sehr schnell ein Herrschaftssitz errichtet.

Stadt des Mittelalters

Darauffolgend entsteht eine Stadt des Mittelalters an beiden Ufern des Thiou mit Befestigungsschutzen, die zur Errichtung des Schlosses dienten. Auf diese Weise entstand somit Annecy-le-Neuf , die erstmals in einem Text aus dem Jahr 1107 erwähnt wurde.

Das kleine Marktdorf erlebte durch die Ernennung zur Residenz des, durch die Konflikte mit den Bischöfen aus seiner Stadt verjagten, Grafen von Genf einen unerwarteten Aufschwung.

Annecy wird « savoyisch »

Diese Tatsache förderte die Erbauung des Schlosses, fürstlicher Wohnsitz bis zum Aussterben der Herrschaft von Genf, die 1394 bis zum Ableben des letzten Vertreters dieser Nachkommenschaft, Robert von Genf, bekannt unter dem Namen Clement der VII.- der Papstgegner, registriert waren.

Erst einige Jahre später im Jahre 1401 wird Annecy zu Savoyen angeschlosen zusammen mit der Integration der Grafschaft von Genf im Staat Savoyen unter der Autorität des anspruchsvollsten der Prinzen von Savoyen: Amédée der VIII. Erzherzog aus Savoyen.

Die ehemalige Hauptstadt der Grafschaft von Genf durchquerte eine Periode von Verzweiflung und Zerstörung, verursacht durch eine Reihe schrecklicher Feuerausbrüche, die die Stadt im Jahre 1412 und anschließend 1448 größtenteils vernichtete.

Amédée, der VIII., der von der Situtation sehr berührt reagierte, verhalf durch den Wiederaufbau des Schlosses und der Ansiedlung zum Auferstehen.

Er vervollständigte noch dieses Angehörigkeitszeichen, indem er das Herrschaftsgebiet « Genevois » zugunsten seines Sohnes Philippe (1444) einrichtete. So erhob sich Annecy von seinen Trümmern und nahm ihre Rolle als Hauptstadt der Regionen “Genevois”, “Faucigny” und “Beaufortin” wieder auf.

Diese glänzende Dynastie der nachkommenden Prinzen knüpfte Verbindungen mit der königlichen Familie von Frankreich und erhielt von Francois, dem I. das Herzogtum von Nemours (in der Nähe von Fontainebleau), das den neuen Prinzen den Herzogstitel von Genevois-Nemours verlieh.

Annecy, Bischofssitz

Diese Periode hat dauerhaft die Geschichte von Annecy markiert, die somit Bischofssitz nach dem überstürzten Verlassen des Bischofs von Genf wurde, der es vorzog, seine eigene Stadt am Vorabend der protestantischen Reform (1535) zu verlassen, gefolgt von mehreren religiösen Gemeinschaften, die gekommen sind, den religiösen Charakter von Annecy noch zu verstärken. Die Historiker nannten sie „das Rom von Savoyen“.

Aus diesem Zeitalter bewahrt Annecy seine schönen Monumente, die da sind, um das Kulturgut dauerhaft zu erweitern: die Nemours-Behausung, die Saint-Pierre-Kathedrale, das Haus Lambert, der Kirchturm die Kirche Notre-Dame-de-Liesse. Wenn man dazu das glorreiche Episkopat von Francois de Sales , die Öffnung des Chappuisien-Kollegiums, die Schaffung der Akademie Florimontane hinzufügt, kann man ohne Rückhalt von einem Goldalter für unsere Stadt sprechen.

Die Besetzung Savoyens durch die französische revolutionäre Armee (1792), brachte die Stadt sehr durcheinander, selbst wenn man Anfang des XVIII. Jahrhunderts einen Rückgang der religiösen « Inbrunst « feststellen kann.

Eine industrielle Berufung

Immer offen für neue Ideen erlebte die Stadt eine industrielle Umstellung , was zu einem kräftigen wirtschaftlichen Aufschwung führte. Fabriken aller Arten, die dank der hydraulischen Kraftgewinnung des Thiou betätigt wurden, kamen auf.

Es waren auch revolutionäre Visionen, die den Urbanismusplan leiteten, der von Thomas-Dominica Ruphy 1794 aufgestellt wurde, der ein breites und geradliniges Verkehrsnetz in den großen Verkehrsachsen vorsah und somit gleichzeitig die Behütung des historischen Viertels sicherte.

Unter dem Regime Sarde (1815-1860) wurde die Gestaltung einer Stadt, deren Schicksal sich durch eine industrielle Berufung mehr und mehr bestätigte durch den Einsatz von Wasserkraft am Ende des XIX. Jahrhunderts verstärkt.

Aber ab Mitte des XIX. Jahrhunderts an entwickelte sich eine neue Sensibilität bezüglich der Alpengebiete und die Region öffnete sich dem Tourismus rund um unseren See, der immer zahlreichere Besucher anlockt.